Sinn und Freiheit zur Verantwortung – der Schlüssel zu Erfüllung und Erfolg von Menschen und Unternehmen

Wer Leistung fordert, muss den Menschen Sinn – verstanden als Freiheit zur
Verantwortung – und Wertschätzung bieten.
Nach wie vor klammert sich der Mainstream der Wirtschaftslehre an das nunmehr 160
Jahre alte Dogma, das ultimative Motiv menschlichen Handelns sei die Verfolgung des
eigenen Nutzens. Demnach seien diejenigen Unternehmen, welche sich am
konsequentesten an diese Maxime hielten, auch die erfolgreichsten. Besonders dank der
sinnzentrierten Psychologie (Viktor Frankl) sowie deutscher Neurobiologen wie Gerald
Hüther und Joachim Bauer wissen wir: Die Menschen sind ihrem Wesen nach alles
andere als Eigennutzenmaximierer. Weiterlesen

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Warum Zeit für Ethik ? – Susanne Gebauer

Fragen an Mitglieder und Freunde der Initiative Zeit für Ethik – Susanne Gebauer, Geschäftsführerin Berufsförderungswerk Nürnberg gemeinnützige GmbH

  • Was ist Ihnen als Führungskraft, als Unternehmerin ein wichtiges ethisches Anliegen? Welche Werte wollen Sie leben? Wie gelingt es Ihnen, dies im eigenen Verantwortungsbereich zu verwirklichen?
  • „Man“ könnte sich an meiner Stelle, als Geschäftsführerin eines Berufsförderungswerks, die Sache jetzt einfach machen: Mir geht es darum, behinderte oder von Behinderung bedrohte Menschen bei ihrer Rückkehr ins Arbeitsleben zu unterstützen. Die humanen Aspekte liegen förmlich auf der Hand ‑ Umgehung von behinderungsbedingten Diskriminierungen, Vorbeugung von Armut und sozialer Ausgrenzung, Ausbildung von Fachkräften als Beitrag zur wirtschaftlichen Stabilität, … . Auch wenn das an sich bereits wertvolle Anliegen sein mögen, beschreiben sie schlussendlich doch den Geschäftszweck meines Unternehmens – nicht weniger, aber auch nicht mehr. Weiterlesen
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Du sollst nicht begehren. Das zehnte Gebot und die Unternehmensethik…

Die zehn Gebote lassen sich als eine Verfassung der Freiheit verstehen. Der Überlieferung nach hat Gott sie seinem Volk Israel gegeben, nachdem er es aus der Sklaverei befreit hat: „Ihr seid Sklaven gewesen. Ihr wisst, was es heißt, geknechtet und eingeengt zu sein. So soll es bei euch nie mehr zugehen“. Das ist der Rahmen, der Sinnzusammenhang des Dekalogs. Ich halte es deswegen für eine treffende Übertragung, wenn den Geboten der erhobene Zeigefinge genommen wird und sie als Einsichten aus erfahrener Freiheit gelesen werden: „Du wirst den Feiertag halten als einen Tag der Muße und Freiheit. Du wirst nicht töten. Du wirst nicht stehlen, nicht ehebrechen. Und du wirst nicht nach dem begehren, was deinem Nachbarn gehört. Du bist frei. Du brauchst nicht nach dem zu schielen, was andere besitzen oder erreicht haben“. Weiterlesen

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Corporate Social Responsibility (CSR) muss freiwillig bleiben … ???

Die Referentin eines bayerischen Wirtschaftsverbandes referierte vor Führungskräften aus der Kommunikationsbranche zum Thema gesellschaftliche Verantwortung (CSR). Oberthema des Vortrages waren die Positionen der EU zu CSR: Auf EU-Ebene werden Überlegungen diskutiert, wie die Verantwortung von Unternehmen für Auswirkungen ihres Handelns auf die Gesellschaft zur Selbstverständlichkeit  in unserem Wirtschaftssystem werden kann. Die EU-Kommission überlegt derzeit, wie Transparenz über die Ausübung der Verantwortung von Unternehmen geschaffen werden kann, um die Vorteile des Wettbewerbs auch hier nutzen zu können. Nur was sichtbar und messbar wird, ist politikrelevant, vergleichbar und wird öffentlich wahrgenommen.

Die Positionen der Referentin zu diesem Thema waren einzigartig. Lesen Sie selbst… Weiterlesen

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Nichts hält mich mehr auf!

Auszug aus einem besonderen Buch in Kleinauflage „Nichts hält mich mehr auf!“ mit freundlicher Genehmigung von Michael Deck:

Jahrhundertelang galt in Europa das Leitbild des „Ehrbaren Kaufmanns“ als ein Ausweis für Integrität und Glaubwürdigkeit. Neben dem Fachwissen galten vor allem der gefestigte Charakter und die Ausrichtung des Handelns an christlichen Tugenden als Grundpfeiler der Kaufleute. Sparsamkeit, Fleiß, Aufrichtigkeit, Mäßigung, Verlässlichkeit und Demut waren Charakteristika des ehrbaren Kaufmanns, der dadurch Ansehen und Vertrauen genoss. Der Vertragsabschluss per Handschlag stand für Ehrbarkeit und Ehrlichkeit. Der ehrbare Kaufmann lebte nach seinen Idealen. Erfolg war für ihn nicht nur Eigennutz, sondern vor allem Gemeinnutz. Wirtschaft und Ethik verbanden sich in ihm zu einer Symbiose, die persönlichen Wohlstand und gesellschaftlichen Nutzen im Blick hatten. Der ehrbare Kaufmann wusste, dass der Zustand der Gesellschaft entscheidend für seinen eigenen Unternehmenserfolg war. Deshalb investierte er nicht nur in die eigene Produktion, sondern auch  in seine Mitarbeiter und in die öffentliche Hand.
Von diesem Leitbild sind wir heute meilenweit entfernt. Weiterlesen

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Warum Zeit für Ethik ? – Paul Habbel

Fragen an Mitglieder und Freunde der Initiative Zeit für Ethik – Paul Habbel, Geschäftsführer GUTMANN ALUMINIUM DRAHT GMBH aus Weißenburg

  • Was ist Ihnen als Führungskraft, als Unternehmer ein wichtiges ethisches Anliegen? Welche Werte wollen Sie leben? Wie gelingt es Ihnen, dies im eigenen Verantwortungsbereich zu verwirklichen?

Mein größtes ethisches Anliegen ist die Potentiale der Mitarbeiter/innen zu entwickeln. In jedem von uns stecken enorme Kräfte, die entfaltet werden können. Die Herausforderung liegt in der Führung von Menschen. Neben Wertschätzung und Respekt bedarf es aber auch Momente der Wahrheit. Bei diesen Gesprächen der „Wahrheit“ können alle Beteiligten eine Menge lernen, die Organisationsverantwortlichen und insbesondere die ausführenden Mitarbeiter/innen. Blindleistungen und Verschwendungen werden in der Regel  aus Prozess Abstimmungsbrüchen, Kommunikationsmängel oder fehlender Motivation der Beteiligten hervorgerufen. Die Ursachen für die fehlende Motivation sind in der Praxis sehr vielschichtig und meistens durch inspirierende und schöpferische Dialoge  „heilbar“. Weiterlesen

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Nachwuchs für unsere Zukunft – Zukunft für unseren Nachwuchs

Die GUTMANN ALUMINIUM DRAHT GMBH unterstützt die Initiativgruppe altmühlfranken

Die Lage in der Region altmühlfranken ist tatsächlich ernst. Durch den demographischen Wandel wird es für die Unternehmen in der Region immer schwieriger, für sich Nachwuchskräfte zu sichern. Viele Menschen wandern für ihre Ausbildungs- beziehungsweise Arbeitsplätze ab und kehren oft nicht mehr zurück. Zudem verlieren viele Unternehmen, auf Grund von Pensionierungen, erfahrene Mitarbeiter. Von diesen Problemen sind alle Unternehmen, seien es handwerkliche oder industrielle Betriebe, in gleicher Weise betroffen.

Der GUTMANN ALUMINIUM DRAHT GMBH aus Weißenburg, mit ihrem Geschäftsführer Paul Habbel, liegt es besonders am Herzen der Region den Nachwuchs zu sichern. Paul Habbel ist einer der Gründer der Initiativgruppe altmühlfranken und somit auch der Verantwortliche für die Einbindung von Open Space in diesem Kontext. Weiterlesen

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Deutschland braucht mehr „Tu-Bürger“

Deutschland braucht mehr „Tu-Bürger“, die sich gesellschaftlich engagieren, anstelle von „Wutbürgern“, die auf andere schimpfen. Das erklärte der Vorstandsvorsitzende der TeamBank, Alexander Boldyreff (Nürnberg), am 23. März bei einem Impulstag für Führungskräfte in der Region Nürnberg. Veranstalter war das Netzwerk „Zukunft braucht Werte“, das aus der Initiative Zeit für ethik hervorgegangen war. Wie Boldyreff vor rund 130 Besuchern sagte, müssten sich die gesellschaftlich prägenden Werte dringend ändern. Er forderte eine Wiederentdeckung von Geduld und Vertrauen als Grundlagen für wirtschaftliches Handeln.

Eine Videorückschau der IHK Mittelfranken, deren amtierender Präsident Schirmherr der Initiative Zeit für Ethik ist, finden Sie hier: IHK

Die Zusammenfassung des Impulstages, den auch Zeit für Ethik mit Harald Bolsinger mitgestaltet hat,  ist hier verfügbar:

http://www.zukunftbrauchtwerte.de/live/

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Sechste ErfA-Runde Unternehmensethik am Montag, den 23. April 2012

Montag, den 23. April 2012, 18 Uhr bis ca. 20.30 Uhr im bfw – Berufsförderungswerk Nürnberg gGmbH:

Frank Thyroff (Geschäftsführer der wbg Nürnberg GmbH Immobilienunternehmen) wird die werteorientierte Unternehmensentwicklung bei  der wbg in den  letzten anderthalb Jahren vor- und zur Diskussion zu stellen. Das Thema seines Beitrags lautet: Werteorientierung in Strategie und Kultur der WBG. Ein Werkstattbericht.
Herr Thyroff ist seit zwei Jahren Geschäftsführer der WBG und hat nach einer Umorganisation ein ethisch orientiertes Strategie- und Führungskulturprojekt angestoßen und mit interner und  externer Unterstützung  durchgeführt.  Er wird –  mitten aus dem  Projekt –  einen  Werkstattbericht geben und Lernerfahrungen in die Runde einbringen.
Die ErfA-Runde soll dazu dienen, in einem  überschaubaren Kreis von Unternehmenspraktikerinnen und -praktikern Projekte  zur Stärkung von Ethik in Unternehmen vorzustellen  und darüber in einen guten und bezogenen Dialog zu kommen. Ziel ist es, positive und konstruktiv kritische Rückmeldungen zum  vorgestellten Projekt zu geben und Anregungen für die eigene Praxis zu erhalten.

 

Persönliche Einladung erforderlich. Kontakt: grabenstein@pro-ethik.de

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Wie kommen Ethik und Glaubwürdigkeit zurück in die Wirtschaft?

Wie kommen Ethik und Glaubwürdigkeit zurück in die Wirtschaft? Darum ging es beim fünften Wirtschaftsethikforum unter dem Motto „Leitbild gut — alles gut?!“. Neben zahlreichen exzellenten Impulsen, anregenden Diskussionen, Workshops, einem Dialog-Cafe und guter Gemeinschaft bei abendlichem Buffet, wurde den Teilnehmerinnen und Teilnehmern vor allem eines deutlich: Die Metropolregion Nürnberg verfügt über eine Vielzahl von Verantwortungsträgerinnen und Verantwortungsträgern, denen der Austausch über die Praxis ethischen Handelns in der Wirtschaft wichtig ist. Einmal mehr wurde sichtbar, dass gelebte Werteorientierung längst ein nicht zu kopierender Standortfaktor der Region geworden ist – untrennbar verbunden mit den handelnden Akteuren.

Wir haben für Sie einen Impulsvortrag aufgenommen, damit auch die verhinderten Führungskräfte der Metropolregion einen Hauch der Atmosphäre des fünften Wirtschaftsethikforums auf ihren MP3-Player holen können:

Impulsvortrag Wolfgang Graf zu Castell-Castell (MP3-Download ca. 7 MB, 15 Minuten Laufzeit)

Wie die schon in der biblischen Offenbarung des Johannes genannten uralten Tugenden „Treue und Wahrhaftigkeit“ als Leitbild fungieren können, was die Unterscheidung von Besitz und Eigentum mit wirtschaftlichen Zielen zu tun hat und welche Implikationen sich aus einer langen Generation nachhaltigen, wirtschaftlichen Handelns ergeben, beleuchtete Wolfgang Graf zu Castell-Castell beim wieder sehr gut besuchten Wirtschaftsethikforum von Zeit für Ethik für die Metropolregion Nürnberg. Weitere Beiträge finden Sie hier.

Dr. Harald Bolsinger

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Zeit für … … Diversity: Islamische & christliche Wirtschaftsethik

Ümit Sormaz stellte die Eckpfeiler von Unternehmensethik in der islamischen Wirtschaft im Rahmen der Lehrveranstaltung Unternehmensethik von Harald Bolsinger vor. 

Unternehmensethik erfordert laut Auffassung Bolsingers unter anderem die Beschäftigung mit spirituellen Grundlagen werteorientierten Verhaltens. Ein Lehrkonzept, das Menschen Kompetenz vermitteln soll, auch die Ressourcen zu aktivieren, die in Glaubensgrundlagen verborgen sind, erfordert die Beschäftigung mit grundlegenden Konzepten religiöser Fundamente.

Nur durch Kenntnis der verbreitetsten Religionen und deren inhaltlichen Ansprüchen, wird umfassendes Verständnis für das ethische Verhalten von Geschäftspartnern im internationalen Kontext ermöglicht.

Unternehmensethik ist integraler Bestandteil der Lehrveranstaltung Unternehmensführung an der Hochschule Weiden, bei Prof. Ralph Hartleben.

Exemplarisch für die beiden größten Weltreligionen wurde in das muslimische Konzept des Islamic Banking (siehe hier) sowie die aus der Regel des Benedikt ableitbare Führungsethik  (siehe hier) eingeführt.

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WirtschaftsEthikForum der Metropolregion 2011 – 4. Oktober 2011

Leitbild gut – alles gut?!
Von proklamierten Werten zu einer gelebten Führungskultur
Dienstag, den 04. Oktober 2011 von 13.00 bis ca. 20.00 Uhr,
in den Räumen der DATEV eG
Virnsberger Straße 63, Nürnberg

Stellen Sie sich vor: Im Zuge der strategischen Neuausrichtung wurde das Leitbild überarbeitet, die Werte für den Umgang mit Mitarbeitern, Kunden und anderen Anspruchsgruppen sind neu formuliert. Vorstand und Projektteam sind hoch identifiziert und engagiert am Werk: „Jetzt müssen wir das nur noch in die Organisation herunterbrechen“. Hier entscheidet sich nun vieles: Bleiben die definierten Unternehmenswerte Papiertiger oder werden sie lebendig und wirksam? Und wie geht das? Wie können sich Leitbilder, Strategie- und Werteformulierungen und gelebte Führungskultur wechselseitig inspirieren? Was ist wesentlich, um die vorhandene Kultur im Unternehmen zu verändern und eine ethische Kultur zu stärken? Wo und wie wird Führung und Haltung im Unternehmen gelernt? Welche Rolle spielen Regeln, welche Haltungen und welche die Reflexion von Erfahrungen aus der Praxis? Die Diskussion um eine lebendige Führungskultur möchten wir beim 5. WirtschaftsEthikforum der Metropolregion mit Ihnen führen. Wie immer stehen gute Beispiele aus der Region und der offene Erfahrungsaustausch im Zentrum unserer Veranstaltung.

Es ist inzwischen eine gute Tradition, dass wir beim WirtschaftsEthikForum® die angesprochenen Leitfragen mit Beispielen aus der Metropolregion konkretisieren und diskutieren. Im Mittelpunkt stehen Workshops mit Vertreterinnen und Vertretern von Unternehmen der Region, die aus der Praxis für die Praxis berichten.

Details zum Programm und Anmeldemöglichkeiten finden Sie im PDF-Dokument hier.

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Zeit für Ethik konkret: Evenord-Bank eG-KG führt zertifiziertes WertemanagementSystem nach ZfW Standard ein

Zeit für Ethik konkret:

Evenord-Bank eG-KG für Einführung ihres WertemanagementSystems nach ZfW Standard zertifiziert

Im Januar 2011 wurde ein wissenschaftliches Forschungsprojekt aufgesetzt, um eine praxisorientierte Arbeit zum Themenspektrum „Balanced Ethics Scorecard“ und „Werteorientierte Unternehmensführung“ auf Basis konkreter Erfahrungen in der Evenord-Bank eG-KG durch den Vorstandsvorsitzenden Horst Schneider zu erstellen.

Die Evenord-Bank eG-KG hat die praktische Umsetzung der theoretisch und praktisch gewonnenen Erkenntnisse bereits geleistet, im zurzeit gängigsten Wertemanagement-Standard implementiert und diesen im renomierten Konstanzer „Zentrum für Wirtschaftsethik“ (ZfW) von dessen wissenschaftlichem Direktor, Prof. Dr. Josef Wieland, zertifizieren lassen. Damit ist die Evenord-Bank eG-KG unseres Wissens die erste Privat- und Geschäftskundenbank in Deutschland, die sich diesem hohen Standard nachprüfbar stellt.

Im Wintersemester 2011/2012 wird das WerteManagementSystem und dessen Entwicklungsprozess aktiv in die Lehre der Hochschule Amberg-Weiden eingebracht und so der Austausch zwischen Wissenschaft, Lehre und Praxis forciert. Der Vorstandsvorsitzende der Evenord-Bank eG-KG wird in einer speziellen Veranstaltung im Kloster Plankstetten den Studierenden Rede und Antwort stehen, die in vorhergehenden Lehreinheiten von Prof. Hartleben und Dr. Bolsinger wichtige Grundlagen ethischer Unternehmensführung und einer entsprechend werteorientierten Steuerung vermittelt bekommen.

 

Prof. Dr. Josef Wieland hat als Bratwurstliebhaber die Gastfreundschaft der  Evenord-Bank eG-KG genossen und im persönlichen Gespräch den Nürnberger Bratwürsten der Evenord eG exzellenten Geschmack bescheinigt…

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Wirtschaft – Wahrheit – Werte: Gewissen oder gerissen?

Keine Frage: Gewissenlosigkeit im Wirtschaftsleben hat ihren Preis. Muss man sich also letztlich entscheiden: „Gewissen oder gerissen? Oder kann man auch gewinnen durch Gewissen?

Diese Fragen bewegten Ehrengast Prof. Dr. Reinhard Haupt und Dr. Harald Bolsinger gemeinsam mit 35 hochkarätigen Gästen  im Salon im Gartensaal in Nürnberg:

Die Finanzmarktkrise der jüngeren Zeit stellt harte Fragen nach den ethischen Grundlagen im Wirtschaftsalltag. Beim Streben nach Wertzuwachs scheint die Wertebindung vielfach auf der Strecke zu bleiben – das gilt in gleicher Weise für das Geschäftsleben und das Privatleben, für Arbeitgeber und Arbeitnehmer, für Leistungsträger und Leistungsempfänger unserer Gesellschaft.

Wert- und Werteorientierung – muss das ein Konflikt sein? Wirtschaftsethik ist keine Sozialromantik, sondern ein Verhalten, das beiden Seiten gerecht zu werden hat: den Erfolgszielen und den Ethikprofilen, dem Gewinn und dem Gewissen, dem Wert und den Werten.

Es gibt viele Beispiele in Geschichte und Gegenwart, die belegen: Die Kompassfunktion der Geschäftsmoral mag dem Geschäftserfolg immer wieder zusetzen – auf lange Sicht unterstützt sie das Rufpotenzial und die Reputation von Entscheidungsträgern. Gewissengebundenes Verhalten in Wirtschaft und Gesellschaft sichert deren Leistungsfähigkeit und Stabilität. Der lange Atem einer christlichen Motivation ist auf Zukunftsfähigkeit in der Wirtschaft angelegt, eben auf nachhaltigen und gerade nicht auf hinterhältigen Erfolg. Geschäft und Glaube, Alltagsverantwortung und biblische Maßstäbe ergänzen sich sehr gut.

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EthikForum an der Hochschule Amberg-Weiden

Mi, 29.06.2011, 19.30 – 21.00 Uhr

EthikForum an der Hochschule Amberg-Weiden

„Bio“ – Konsum mit Nachhaltigkeit?

Die Hochschule Amberg-Weiden (HAW) festigt ihr Kompetenzprofil Ethik im Hochschulalltag und der Praxis mit dem „Bündnis für Ethik und Nachhaltigkeit“. Das „Bündnis für Ethik und Nachhaltigkeit“, das die HAW mit den Klöstern Plankstetten und Ensdorf geschlossen hat, ist Impulsgeber für zahlreiche Veranstaltungen mit hochkarätigen Referenten zu ethischen Fragen der Zeit. Das EthikForum an der HAW möchte ethische Denkanstöße geben.

Mi, 29.06.2011
19.30 – 21.00 Uhr
EthikForum an der Hochschule Amberg-Weiden
„Bio“ – Konsum mit Nachhaltigkeit?
AM MB/UT
Siemens Innovatorium
Mi, 29.06.2011
19.30 – 21.00 Uhr
EthikForum an der Hochschule Amberg-Weiden
„Bio“ – Konsum mit Nachhaltigkeit?
AM MB/UT
Siemens Innovatorium
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„Mensch-Natur-Technik: Für unsere Welt von morgen“ – Ethik auf dem 5. Wissenschaftstag der Europäischen Metropolregion Nürnberg am 15. Juli

Unter dem Titel „Mensch-Natur-Technik: Für unsere Welt von morgen“ lädt der mittlerweile fünfte Wissenschaftstag der Europäischen Metropolregion nach Ansbach ins Tagungszentrum Onoldia ein. Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Bildung und Medien treffen sich dort, um zu­sam­men einen Blick in die nahe Zukunft ver­schie­dener Lebensbereiche zu werfen und die Herausforderungen einer modernen Ge­sell­schaft zu erörtern.

Die Teilnahme für alle Interessierten ist kostenfrei: Auf der Internetseite der Europäischen Metropolregion Nürnberg, http://www.em-n.eu/wissenschaftstag besteht die Möglichkeit, sich online für den Wissenschaftstag anzumelden.

Gastgeber sind dieses Jahr neben der Stadt und dem Landkreis Ansbach sowie dem Bezirk Mittelfranken die drei westmittelfränkischen Hochschulen: die Hochschule Ansbach, die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf sowie die Augustana-Hoch­schule Neuendettelsau.

Aufgrund der fachlichen Schwerpunkte der beteiligten Hochschulen werden vier Themenfelder in parallel laufenden Panels präsentiert: Die Vereinbarkeit von Energiegewinnung und Umwelt, Medienwelten im Jahr 2020, Gesundheit, Technik und Ethik im Hinblick auf eine alternde Gesellschaft sowie die Nutzung von Kunststoffen in der Arbeit mit Neuen Materialien. Eine gelungene Referentenmischung aus Wissenschaft und Wirtschaft fokussiert die Teilaspekte der genannten Bereiche mit jeweils vier interessanten Impulsreferaten.

Das Panel Gesundheit, Technik und Ethik wirft einen Blick auf eine zunehmend alternde Gesellschaft. Immer mehr pflegebedürftige Menschen müssen nicht stationär versorgt werden, sondern können mit Hilfe von technischen Assistenzsystemen in ihrem häuslichen Umfeld leben. Ambient Assisted Living kann die Lebensqualität dieser Menschen entscheidend verbessern. Die neuen Techniken dürfen jedoch nicht dazu verleiten, an persönlicher Betreuung zu sparen, wo sie erforderlich ist. Wo verläuft die ethische Grenze zwischen dem gewünschten Einsatz von technischen Assistenzsystemen und dem unerwünschten Ersatz für menschliche Zuwendung und Betreuung?

 

Prof. Dr. Markus Buntfuß, Rektor der Augustana-Hochschule Neuendettelsau, übernimmt die Moderation sowie ein Impulsreferat dieses Panels mit folgendem Titel

„Ambient Assisted Living. Assistenzsysteme im Dienste des älteren Menschen“.

 

Weiter Referenten sind:

 

► PD Dr. Jürgen Zerth vom International DiaLog College and Research Institute, Fürth/Neuendettelsau:

Technikgestützte Gesundheitsversorgung als Leitbild für die Zukunft – Gesundheitsökonomische Potenziale und Grenzen“.

► Prof. Dr. Barbara Städtler-Mach von der Evangelischen Hochschule Nürnberg, Fachbereich Gerontologie und Ethik:

„Alt werden zwischen persönlichen Herausforderungen und technischen Möglichkeiten“.

 

► PD Dr. Arne Manzeschke von der Universität Bayreuth, Fachbereich Theologische Ethik und Anthropologie:

„Technische Unterstützung im Alter. Ein Leben zwischen

Selbstbestimmung und Kontrolle“.

 

Abschließend sind die Teilnehmer von den drei Premium-Partnern des Wissenschaftstags – Telekom AG, Siemens AG und Alcatel-Lucent Deutschland AG – herzlich zum Netzwerken auf dem „Ratsempfang“ der Europäischen Metropolregion eingeladen

Eröffnet wird der Wissenschaftstag um 13 Uhr von Ansbachs Oberbürgermeisterin Carla Seidel und dem Präsidenten der Hochschule Ansbach, Professor Dr. Gerhard Mammen. Im Anschluss werden der Ratsvorsitzende der Europäischen Metropolregion Nürnberg, OB Dr. Ulrich Maly sowie Staatsminister Dr. Marcel Huber, MdL, Leiter der Bayerischen Staatskanzlei, die Gäste begrüßen.

Als Keynote-Speaker konnten dieses Jahr der stellvertretende EU-Generaldirektor für Forschung und Innovation, Dr. Rudolf W. Strohmeier und der Astrophysiker Prof. Dr. Harald Lesch, bekannt durch 217 Folgen α-Centauri und das ZDF-Wissenschaftsmagazin Abenteuer Forschung, gewonnen werden.

Eingeleitet wird der Ratsempfang durch die Grußworte des 1. stellvertretende Ratsvorsitzenden und Präsidenten des Bezirkstags Oberfranken Dr. Günther Denzler sowie Dr. Hans-Martin Rummenhohl von der Deutschen Telekom. Einen akustischen wie optischen Höhepunkt zum Ausklang des Wissen­schaftstages präsentiert das Ensemble des Theater Ansbach mit einem kleinen musikalischen Ausschnitt aus dem Musical „Kaspar Hauser – Allein unter Menschen“. Studenten der Hochschule Ansbach werden in einem kurzem Zusammenschnitt filmische Eindrücke und Stimmungen des 5. Wissenschaftstags zeigen.

Die vom Forum Wissenschaft der Metropolregion Nürnberg veranstaltete Tagung gilt als das „wissenschaftliche Schaufenster“ Nordbayerns und dient sowohl als Präsentationsplattform als auch Kontaktforum für Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Bildung und Medien.

Premium-Partner sind die Deutsche Telekom AG mit T-Systems in ihrer gelebten Verantwortung in der Region und die Siemens AG mit ihrem vielfältigen Portfolio und ihrem nachhaltigen gesellschaftlichen Engagement. Erstmalig unterstützt auch Alcatel-Lucent AG, Kreativschmiede und somit Förderer der Mensch-Technik-Interaktion, als Premium-Partner den Wissenschaftstag.

Die Teilnahme für alle Interessierten ist kostenfrei: Auf der Internetseite der Europäischen Metropolregion Nürnberg, http://www.em-n.eu/wissenschaftstag besteht die Möglichkeit, sich online für den Wissenschaftstag anzumelden.

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4. ErfA-Runde Unternehmensethik: Unternehmen mit Leidenschaft und Vision

Die vierte ErfA-Runde Unternehmensethik der Initiative Zeit für Ethik findet statt am

Montag, den 16. Mai 2011, 18 Uhr bis ca. 20.30 Uhr,

im Tagungszentrum des bfw – Berufsförderungswerk Nürnberg gGmbH –, Schleswiger Straße 101, 90427 Nürnberg.

Wir freuen uns sehr, dass sich Herr Paul Habbel, Geschäftsführer der Gutmann Aluminium Draht GmbH Weißenburg
bereit erklärt hat, die Entwicklung der Gutmann Aluminium Draht GmbH zu einem offenen und partizipativen Unternehmen vor- und zur Diskussion zu stellen. Das Thema seines Beitrags lautet:

Unternehmen mit Leidenschaft und Vision –
Unternehmensethik in der Gutmann Aluminium Draht GmbH

Bei Interesse an einer Teilnahme wenden Sie sich bitte an uns.

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Geld mit Sinn ?

Immer mehr verantwortungsbewusste Menschen erkennen, dass Geldanlagen und Investitionen nicht nur Rendite,sondern auch Sinn erzielen können und sollen.

Mit Geld Einfluss auf Wirtschaft und Gesellschaft nehmen? Wie Geldanlagen zum großen Hebel werden, darüber diskutieren spannende Denker und Macher der nachhaltigen Finanzszene.

Auf dem Podium sprechen:

♦     Karin Günther, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit Bayern, Oikocredit
♦     Georg Hetz, Geschäftsführer, UDI UmweltDirektInvest Beratungsgesellschaft
♦     Carsten Schmitz, Filialleiter München, GLS Bank
♦     Gottfried Baer, Geschäftsführer, MehrWert GmbH für Finanzberatung und Vermittlung,
♦     Dieter Merz, Leiter Vermögensverwaltung, quirin bank AG

Bitte melden Sie sich an unter:

g.neudecker@plansecur.de ; Telefon 0911-5807213, Fax 09131-81712

Mittwoch, 18. Mai, Nürnberg: „Mit nachhaltigen Geldanlagen Einfluss nehmen“ (Podiumsdiskussion), 18:30 – 21:00 Uhr,
Presse-Club Nürnberg, Gewerbemuseumsplatz 2

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„Gesellschaftliches Engagement planen und messen“

„Gesellschaftliches Engagement planen und messen“

Unter diesem Titel findet eine Veranstaltung von „Unternehmen Ehrensache“ statt: Am Mittwoch, 4. Mai um 17.30 Uhr, in Zusammenarbeit mit und bei der KPMG AG. Referentin ist Birgit Riess von der Bertelsmann Stiftung und deren Projekt „Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen“:

Gesellschaftliches Engagement planen und messen mit der iooi-Methode
im Hause der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Maxtorgraben 13, 90409 Nürnberg / Mittwoch, 4. Mai 2011
um 17.30 Uhr

KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Ansprechpartner: Frau Sandra Pickel
Maxtorgraben 13
90409 Nürnberg
E-Mail: spickel@kpmg.com

Newsletter „Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen“

Zum Programm „Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen“, für das Birgit Riess Direktorin ist, gibt es bei der Bertelsmann-Stiftung auch einen elektronischen Newsletter zu abonnieren: Carl-Bertelsmann-Str. 256, 33311 Gütersloh,

E-Mail: csr@bertelsmann-stiftung.de

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DNWE-Jahrestagung 2011 „Vertrauen in Vergleichbarkeit? (Inter)nationale Standards ethischer Unternehmensführung“

Vom 8. bis 9. April 2011 findet in der Nordakademie in Elmshorn bei Hamburg die dnwe-Jahrestagung 2011 zum Thema „Vertrauen in Vergleichbarkeit? (Inter)nationale Standards ethischer Unternehmensführung“ statt. Das Vorbereitungsteam des dnwe- Regionalforums Nord, der Vorstand des DNWE und Zeit für Ethik laden alle Interessierten dazu ein.

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