„Mensch-Natur-Technik: Für unsere Welt von morgen“ – Ethik auf dem 5. Wissenschaftstag der Europäischen Metropolregion Nürnberg am 15. Juli

Unter dem Titel „Mensch-Natur-Technik: Für unsere Welt von morgen“ lädt der mittlerweile fünfte Wissenschaftstag der Europäischen Metropolregion nach Ansbach ins Tagungszentrum Onoldia ein. Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Bildung und Medien treffen sich dort, um zu­sam­men einen Blick in die nahe Zukunft ver­schie­dener Lebensbereiche zu werfen und die Herausforderungen einer modernen Ge­sell­schaft zu erörtern.

Die Teilnahme für alle Interessierten ist kostenfrei: Auf der Internetseite der Europäischen Metropolregion Nürnberg, http://www.em-n.eu/wissenschaftstag besteht die Möglichkeit, sich online für den Wissenschaftstag anzumelden.

Gastgeber sind dieses Jahr neben der Stadt und dem Landkreis Ansbach sowie dem Bezirk Mittelfranken die drei westmittelfränkischen Hochschulen: die Hochschule Ansbach, die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf sowie die Augustana-Hoch­schule Neuendettelsau.

Aufgrund der fachlichen Schwerpunkte der beteiligten Hochschulen werden vier Themenfelder in parallel laufenden Panels präsentiert: Die Vereinbarkeit von Energiegewinnung und Umwelt, Medienwelten im Jahr 2020, Gesundheit, Technik und Ethik im Hinblick auf eine alternde Gesellschaft sowie die Nutzung von Kunststoffen in der Arbeit mit Neuen Materialien. Eine gelungene Referentenmischung aus Wissenschaft und Wirtschaft fokussiert die Teilaspekte der genannten Bereiche mit jeweils vier interessanten Impulsreferaten.

Das Panel Gesundheit, Technik und Ethik wirft einen Blick auf eine zunehmend alternde Gesellschaft. Immer mehr pflegebedürftige Menschen müssen nicht stationär versorgt werden, sondern können mit Hilfe von technischen Assistenzsystemen in ihrem häuslichen Umfeld leben. Ambient Assisted Living kann die Lebensqualität dieser Menschen entscheidend verbessern. Die neuen Techniken dürfen jedoch nicht dazu verleiten, an persönlicher Betreuung zu sparen, wo sie erforderlich ist. Wo verläuft die ethische Grenze zwischen dem gewünschten Einsatz von technischen Assistenzsystemen und dem unerwünschten Ersatz für menschliche Zuwendung und Betreuung?

 

Prof. Dr. Markus Buntfuß, Rektor der Augustana-Hochschule Neuendettelsau, übernimmt die Moderation sowie ein Impulsreferat dieses Panels mit folgendem Titel

„Ambient Assisted Living. Assistenzsysteme im Dienste des älteren Menschen“.

 

Weiter Referenten sind:

 

► PD Dr. Jürgen Zerth vom International DiaLog College and Research Institute, Fürth/Neuendettelsau:

Technikgestützte Gesundheitsversorgung als Leitbild für die Zukunft – Gesundheitsökonomische Potenziale und Grenzen“.

► Prof. Dr. Barbara Städtler-Mach von der Evangelischen Hochschule Nürnberg, Fachbereich Gerontologie und Ethik:

„Alt werden zwischen persönlichen Herausforderungen und technischen Möglichkeiten“.

 

► PD Dr. Arne Manzeschke von der Universität Bayreuth, Fachbereich Theologische Ethik und Anthropologie:

„Technische Unterstützung im Alter. Ein Leben zwischen

Selbstbestimmung und Kontrolle“.

 

Abschließend sind die Teilnehmer von den drei Premium-Partnern des Wissenschaftstags – Telekom AG, Siemens AG und Alcatel-Lucent Deutschland AG – herzlich zum Netzwerken auf dem „Ratsempfang“ der Europäischen Metropolregion eingeladen

Eröffnet wird der Wissenschaftstag um 13 Uhr von Ansbachs Oberbürgermeisterin Carla Seidel und dem Präsidenten der Hochschule Ansbach, Professor Dr. Gerhard Mammen. Im Anschluss werden der Ratsvorsitzende der Europäischen Metropolregion Nürnberg, OB Dr. Ulrich Maly sowie Staatsminister Dr. Marcel Huber, MdL, Leiter der Bayerischen Staatskanzlei, die Gäste begrüßen.

Als Keynote-Speaker konnten dieses Jahr der stellvertretende EU-Generaldirektor für Forschung und Innovation, Dr. Rudolf W. Strohmeier und der Astrophysiker Prof. Dr. Harald Lesch, bekannt durch 217 Folgen α-Centauri und das ZDF-Wissenschaftsmagazin Abenteuer Forschung, gewonnen werden.

Eingeleitet wird der Ratsempfang durch die Grußworte des 1. stellvertretende Ratsvorsitzenden und Präsidenten des Bezirkstags Oberfranken Dr. Günther Denzler sowie Dr. Hans-Martin Rummenhohl von der Deutschen Telekom. Einen akustischen wie optischen Höhepunkt zum Ausklang des Wissen­schaftstages präsentiert das Ensemble des Theater Ansbach mit einem kleinen musikalischen Ausschnitt aus dem Musical „Kaspar Hauser – Allein unter Menschen“. Studenten der Hochschule Ansbach werden in einem kurzem Zusammenschnitt filmische Eindrücke und Stimmungen des 5. Wissenschaftstags zeigen.

Die vom Forum Wissenschaft der Metropolregion Nürnberg veranstaltete Tagung gilt als das „wissenschaftliche Schaufenster“ Nordbayerns und dient sowohl als Präsentationsplattform als auch Kontaktforum für Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Bildung und Medien.

Premium-Partner sind die Deutsche Telekom AG mit T-Systems in ihrer gelebten Verantwortung in der Region und die Siemens AG mit ihrem vielfältigen Portfolio und ihrem nachhaltigen gesellschaftlichen Engagement. Erstmalig unterstützt auch Alcatel-Lucent AG, Kreativschmiede und somit Förderer der Mensch-Technik-Interaktion, als Premium-Partner den Wissenschaftstag.

Die Teilnahme für alle Interessierten ist kostenfrei: Auf der Internetseite der Europäischen Metropolregion Nürnberg, http://www.em-n.eu/wissenschaftstag besteht die Möglichkeit, sich online für den Wissenschaftstag anzumelden.

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