Zukunft Soziale Marktwirtschaft – nur mit starkem Wertefundament

Die Expertenkommission „Zukunft Soziale Marktwirtschaft“ hat am 14. Juli ihren Abschlussbericht dem Bayerischen Ministerrat vorgelegt. Ein Dokumentenband ergänzt die Ausarbeitung.

Ein wesentlicher Leitgedanke wird darin deutlich sichtbar, was auch Ministerpräsident Horst Seehofer unterstreicht:  „Leistungsfähige Märkte funktionieren nachhaltig nur auf einem starken Wertefundament. Der Markt darf kein ethikfreier Raum sein. Ohne verantwortliches Handeln des Einzelnen, ohne ein Mindestmaß an Vertrauen und ohne Grundkonsens über Fairness funktionieren gesetzliche Regeln und Institutionen nicht. Dieses Bewusstsein, das zum Beispiel in den Grundsätzen des ehrbaren Kaufmanns Niederschlag gefunden hat, muss wieder aktiver gefördert werden. […] Die Zeit ist reif für ein neues und breites Bündnis für die Soziale Marktwirtschaft der Zukunft.“

Dem Subsidiaritätsprinzip folgend beginnt die Förderung und Umsetzung ethischen Bewusstseins in der Wirtschaft vor Ort. Sie sind es – liebe Unternehmerinnen und Unternehmer – welche das regionale Umfeld wirtschaftlichen Handelns zusätzlich zu ordnungspolitischen Ansätzen konkret gestalten. In diesem Sinne möchten wir ermutigen, Ethikinitiativen vor Ort in weiteren Regionen zu implementieren und regionale Plattformen zu schaffen, welche dabei helfen, die Zukunft der Sozialen Marktwirtschaft neu mit Leben zu füllen und Ethik als eine Selbstverständlichkeit der nachhaltigen Wirtschaftsförderung zu verstehen.

Packen wir´s an!

Dr. Harald Bolsinger
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